In der Informationstechnologie sind die Internationalisierung und Lokalisierung Möglichkeiten, Computerprogramme an ein anderes Umfeld, z.B. Länder oder Kulturen, anzupassen.
Bei der Internationalisierung werden Software-Anwendungen von vornherein so konzipiert, dass sie ohne jegliche technische Veränderungen in verschiedenen Regionen eingesetzt werden können.
Bei der Lokalisierung wird die Software an eine Region oder eine bestimmte Sprache angepasst, indem sie durch spezifische lokale Elemente und übersetzte Texte ergänzt wird.
Im Englischen werden die beiden Begriffe aufgrund ihrer Länge oft abgekürzt. So wird seit den 70ern und 80ern Jahren internationalisation mit i18n (wobei 18 für die Zahl der fehlenden Buchstaben steht) und localisation mit L10n abgekürzt (wobei der Großbuchstabe die Abgrenzung vom „i“ in „i18n“ erleichtern soll).
Manche Unternehmen verwenden den Begriff „Globalisierung“ (globalisation g11n), der Internationalisierung und Lokalisierung verbindet. |