Die Übersetzung beruht auf der Interpretation eines Texts. Dieser wird in einer anderen Sprache so wiedergegeben, dass er mit anderen Worten den gleichen Inhalt vermittelt. Der Originaltext wird als „Ausgangstext“, der in die „Zielsprache“ übersetzte Text als „Zieltext“ bezeichnet.
Bei der Übersetzung müssen diverse Faktoren wie der Zusammenhang, die Grammatik, der schriftliche Sprachgebrauch und die Redensarten der beiden Sprachen berücksichtigt werden. Oft wird die Übersetzung als rein mechanischer Prozess angesehen, bei dem ein Wort in der Ausgangssprache mit einem Wort in der Zielsprache übersetzt wird. Eine solche wörtliche Übersetzung berücksichtigt jedoch nicht die oben genannten Besonderheiten und führt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.
Auch wird häufig argumentiert, bei der Übersetzung bestünde die Gefahr, idiomatische Ausdrücke und Gebräuche der beiden Sprachen zu vermischen, da der Übersetzer die zwei Sprachen gleichzeitig handhabt. Eine solche Vermischung kann zu Hybriden führen wie etwa „Spanglish“, „Poglish“ oder „Portuñol“. Der professionelle Übersetzer weiß dieser Gefahr jedoch aus dem Weg zu gehen, indem er bestimmte Regeln und kognitive Elemente beachtet.
Die Kunst des Übersetzens ist so alt wie das Schreiben selbst. Es gibt Hinweise auf Übersetzungen der ältesten literarischen Werke, wie des Gilgamesch-Epos, der in mehrere asiatische Sprachen übersetzt wurde. Es ist möglich, dass dieses Werk auch von den Autoren der Bibel und der Iliade bei ihrer Arbeit herangezogen worden ist.
Heute, im goldenen Zeitalter des Computers, wird immer wieder versucht, den Übersetzungsprozess zu automatisieren und Maschinen zu wirklichen Übersetzungshilfen zu machen.
Zusätzlich zu den Informationen in der Rubrik Übersetzung möchten wir hier einige Beispiele dieser fortschrittlichen Techniken nennen.
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